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Historischer Rückblick
Auszug aus der Festschrift zu unserem 75-jährigem Bestehen im September 2002:
Bereits vor dem 1. Weltkrieg gab es in Schneckenlohe Sozialdemokraten, wie Adam Völker (Bürgermeister von 1919 bis 1922) und Emil Wagner. Diese waren aber wahrscheinlich nicht in einem eigenen Ortsverein organisiert, sondern schlossen sich anderen benachbarten Ortsvereinen an. Leider gibt es hier keine Aufzeichnungen und Urkunden die dies belegen könnten.
1925 wurde zum ersten Mal ein sozialdemokratischer Turnverein in einem Rechenschaftsbericht des Landratsamtes Kronach erwähnt. Hierbei ging es um die Steuerschuld für eine Tanzveranstaltung an die Gemeinde Schneckenlohe.
1927 kehrte Christian Völker, der Sohn von Adam Völker, aus dem Ruhrgebiet in seine Heimatgemeinde Schneckenlohe zurück, nachdem er durch die damalige Weltwirtschaftskrise seinen Arbeitsplatz im Bergbau verloren hatte. Hier gründete er mit weiteren 40 Genossinnen und Genossen den SPD Ortsverein Schneckenlohe.
1933 wurde die SPD nach der Machtergreifung durch Adolf Hitler verboten.
1946 wird Christian Völker zum Bürgermeister der Gemeinde Schneckenlohe gewählt.
Wahlergebnisse der ersten Gemeinderatswahlen 1946:
Von 547 Einwohnern der Gemeinde Schneckenlohe waren 253 wahlberechtigt.
Auf die SPD entfielen 146 Stimmen:
- Gemeinderäte: Brunhold Puff, Georg Leutheusser, August Geiger und Edmund Wagner.
Auf die KPD entfielen 56 Stimmen:
Gemeinderäte: Christof Fischer und Theodor Wagner.
Auf die CSU entfielen 43 Stimmen:
Gemeinderat: Max Graf
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